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Brennwerttechnik- umweltschonend und günstig

Heizen mit Erdgas kommt nicht nur der Umwelt zugute sondern auch Ihrem Geldbeutel. "Es lohnt sich nicht, die Modernisierung der Heizungsanlage länger vor sich her zu schieben. Wer zögert, verschenkt Geld." (Test, 11/2000).
 

Vor allem die Entscheidung für die Erdgas-Brennwerttechnik ist eine Investition, die sich auf lange Sicht lohnt.

 

Bei der Brennwerttechnik werden die Abgase, die sonst ungenutzt ins Freie strömen, abgekühlt, bis der dabei enthaltene Wasserdampf kondensiert. Hierbei wird „versteckte“ Wärme frei gesetzt, die zusätzlich zur Raumheizung beiträgt und Ihnen hilft, Energiekosten zu sparen.

 

Vergleich der Nutzungsgrade verschiedener Heizgeräte

 

Kleines Lexikon der Brennwerttechnik

Brennwert:

Man unterscheidet bei allen Brennstoffen zwei Werte für die nutzbaren Wärmemengen: den Heiz- und den Brennwert. Beim Heizwert wird nur die fühlbare Wärme berücksichtigt, die sich als Temperaturerhöhung messen lässt. Der Brennwert dagegen schließt zusätzlich die nicht fühlbare Wärme ein, die im Wasserdampfanteil der Abgase versteckt ist und sich nicht als Temperaturerhöhung messen lässt. Bei Erdgas ist der Brennwert 11% höher als der Heizwert.

 

Wärmetauscher:

Bei Heizkesseln werden die heissen Abgase über einen Wärmetauscher geleitet. Dabei geben sie Wärme an das Heizungswasser ab.

 

Fühlbare Wärme:

So bezeichnet man den Wärmeanteil der Verbrennungsgase, der sich als Temperaturerhöhung messen lässt.

 

Versteckte Wärme:

Dieser Begriff bezeichnet den Wärmeanteil, der im Wasserdampf der Abgase enthalten ist. Kondensiert der Wasserdampf, wird Wärme frei und kann für das Heizsystem genutzt werden.

 

Kondenswasser:

Brennwertgeräte kühlen den im Abgas enthaltenen Wasserdampf so weit ab, dass er sich niederschlägt (=kondensiert) und dabei Wärme freisetzt. Die Flüssigkeit nennt man Kondenswasser.

 

Taupunkt:

Der Taupunkt ist der Temperaturwert, auf den das Abgas mindestens abgekühlt werden muss, damit der Wasserdampf kondensiert.

 

Nutzungsgrad:

Der Nutzungsgrad gibt an, welcher Anteil der eingesetzten Energie für das Heizsystem nutzbar ist. Er berücksichtigt auch die Abgasverluste, die Abstrahlung des Kessels und die Stillstandverluste in den Betriebspausen.

 

Vor- und Rücklauftemperatur:

Die Vor- und Rücklauftemperatur gibt an, wie warm das Heizungswasser ist, das vom Wärmeerzeuger zu den Heizkörpern fließt. Entsprechend nennt man die Temperatur, mit der das Heizungswasser zum Wärmeerzeuger zurückfließt Rücklauftemperatur.

 

Quelle: Initiativkreis Erdgas & Umwelt


ZVB Journal 04/2011